Wodurch erhöht sich das Risiko einer Thrombose/ Thromboembolie?

Bevor Sie mit der Einnahme der Pille beginnen, wird Ihr Arzt Sie über Ihren gegenwärtigen und früheren Gesundheitszustand sowie über Ihre und die in Ihrer Familie vorkommenden Risikofaktoren befragen. In vielen Fällen liegen bei Frauen, die die Kombinationspille einnehmen und eine venöse Thrombose/Thromboembolie erleiden, einer oder mehrere der folgenden Risikofaktoren vor:

Zu den persönlichen Risikofaktoren für eine arterielle Thrombose gehören z.B.:

Im Allgemeinen erhöhen alle Kombinationspräparate zur Empfängnisverhütung (beispielsweise die Kombinationspille, das Pflaster oder der Ring) das Thromboserisiko, unabhängig von der Marke oder ihren Inhaltsstoffen. Es ist auch bekannt, dass bei allen Verhütungspillen das Risiko einer venösen Thrombose/Thromboembolie im ersten Jahr der Einnahme am höchsten ist. Reden Sie mit Ihrem Arzt, um festzustellen, welche Methode der Empfängnisverhütung für Sie die richtige ist. Sie sollten Ihren Arzt auch informieren, wenn neue Risikofaktoren entstehen, beispielsweise wenn Sie neue Medikamente einnehmen oder wenn es Änderungen Ihrer Krankengeschichte gibt (z.B. neu diagnostizierte Erkrankungen, geplante Operationen), nachdem Sie sich für eine Verhütungsmethode entschieden haben.

Entnehmen Sie die vollständige Auflistung der möglichen Nebenwirkungen und Risikofaktoren dem Beipackzettel in Ihrer Pillenpackung. Klären Sie alle offenen Fragen mit Ihrem Arzt.